Warum ich kein GNTM mehr kucke

Vor 3 Tagen habe ich sie gesehen. Die erste Folge der 10. Staffel von GNTM.

Es sollte die 4. Staffel werden die ich gänzlich verfolgen wollte. Ich wollte mich dem Voyeurismus und der Sensationslust hingeben, gewürzt mit vereinzelten kleinen Phantasien in denen ich eins von „Heidis Mädchen“ wäre. Die Auseinandersetzung mit der Frage wie ich mich wohl an Stelle der „Mädchen“, wie Heidi sie immer nennt, anstellen würde. Ich selbst wollte wieder Juror sein, Über-Juror eigentlich, denn ich wollte ja beurteilen ob das, was die Jury so vom Stapel lässt denn überhaupt zutreffend, gerechtfertigt, fachmännisch und generell richtig oder falsch ist.
Nachdem ich die Vorfreude überstanden hatte war es am Samstag soweit. Laptop, Kaffee, Sofa, ProSieben.de.

Die Folge ging los. Mit der fortschreitenden Zeitleiste des Players machten sich kleine Unterschiede zu den letzten Staffeln die ich gesehen hatte bemerkbar: Es gab drei Kandidaten die aus dem Rahmen vielen. Diese drei stellen drei Schattierungen einer Farbe dar, die nicht die gleiche war, wie die der „Mädchen“. Zunächst war da eine junge Frau, die dereinst ein Mann gewesen war. Die „große Operation“ war schon passiert und sowohl äußerlich, als auch an der Stimme, gab es keine „verräterischen Anzeichen“. Sie trat vor die Jury und ihre Besonderheit wurde nicht bemerkt / thematisiert. Soweit so gut.
Die nächste Abstufung der Farbe möchte ich an dieser Stelle zunächst überspringen, da sie der eigentliche Auslöser für die vielen noch Folgenden Gedanken war.
Also zur letzten Schattierung. Es war ein, als solcher erkennbarer, Mann der vor die Jury trat. Er trug Nylonstrumpfhosen, High Heels und Bart. Seitens der Jury gab es Kommentare zu den tollen Beinen, Conchita Wurst und den Hinweis, dass man ja leider ein Mädchen suche.
Dann kam die Mitte zwischen den beiden. Ein Mann, der auch rein anatomisch noch einer war, sich aber als Frau inszenierte. Seine schmale Statur fiel zwischen den mageren Mädchen nicht weiter auf. Die Arme waren vielleicht etwas muskulöser. Er trat vor die Jury, wurde als Mann erkannt und auch hier wieder der Hinweis von Heidi, das ein Mädchen gesucht sei.
Jetzt passierte die kleine Erschütterung die meinen Stein ins Rollen brachte. Joop meldete sich zu Wort mit der Bemerkung das er ihn durchaus gerne im Bikini sehen würde (also in der nächsten Runde). Es gab eine Art von Diskusion mit Heidi aber das Ende vom Lied war, dass er gehen musste.

Ich war begeistert! Wie unglaublich viel interessanter wäre diese Show, wenn Frauen und Männer gleichermaßen teilnehmen könnten, und je nach eigenem Wunsch, oder Bedarf, als female oder male model auftreten könnten!

Obwohl, vielleicht wäre das ein wenig chaotisch. Vielleicht doch erst einfach mal „Germanys next male topmodel“. Ich stellte mir vor, wie junge Männer auf diesem Massencasting auf die Jury zustolzierten, sich auf die drehende Platte stellten und beurteilen ließen.
Ein Stich des Unbehagens durchfuhr meine Magengegend. Eigentlich will ich lieber nicht sehen wie sich da irgendwelche Männer erniedrigen lassen. Nein, also das geht echt nicht.

Denkpause.

An dieser Stelle aktivierte sich, quasi per Alarmknopf, meine innere Mega-Emanze und schrie mich an: „Ach, und bei Frauen kannst du das oder was ?!?!“
Scham. Überraschung. Wut. Scham. Wut!
Warum? Warum sah ich das so? Ich schätze mal es liegt einfach daran, dass ich diesen Anblick mit Frauen gewöhnt bin. Aber man kann sich ja umgewöhnen. Wenn Frauen sich im Modelcasting erniedrigen, dann kann es ja nur Gleichberechtigung sein, wenn Männer das auch tun. Also versuchte ich mir wieder GNTM mit „Jungs“ vorzustellen. Schon in diesem Moment tauchte das nächste Problem auf.

Jungs.

Die jüngsten „Mädchen“ die bei GNTM mitmachen sind 16. Das ist das Mindestalter. Ich stellte mir also vor, wie 16 jährige „Jungs“ sich in Badehose an einem Strand räkeln und versuchen sexy und männlich auszusehen. Meine Mimik veränderte sich bei dem Gedanken. Meine Oberlippe zog sich leicht nach oben, meine Augenbrauen schoben sich zusammen und ein latentes Gefühl von Widerwillen machte sich breit.
Ich fühlte mich pervers. Im negativsten Sinne des Wortes. Obwohl ich selbst nur 10 Jahre älter bin als die „Jungs“ in meinem Kopf gerade, kam ich mir vor wie das Klischee eines alten Mannes der sich im Schwimmbad an dem Anblick von Grundschülerinnen aufgeilt. GNTM mit „Jungs“ könnte ich also wohl eher nicht kucken.
Aber wie zum Teufel können dann erwachsene Männer GNTM kucken? Und dann auch noch mit ihren Freundinnen, Ehefrauen, Töchtern? Registrieren sie nicht, dass sie sich gerade an Minderjährigen aufgeilen? Oder wollen sie das nicht wissen? Und ja, ich nenne es aufgeilen. Denn, auch wenn nicht direkt dazu masturbiert werden sollte, so bleibt der Grund sich das anzuschauen immer noch ein zutiefst voyeuristischer.
Man schaut GNTM nicht „hauptsächlich“ oder „ausschließlich“ wegen der gelungen Sprüche der Juroren, der Kunstfertigkeit der Fotografen, der Schadenfreude an den Streitereien der „Mädchen“.

Am nächsten Tag hatte ich das Thema immer noch im Kopf.

Wenn es also daran lag, das ich mich selbst einfach zu oft mit Materialien mit ausschließlich weiblichen Models beschäftigt hatte, dann wollte ich mir jetzt ein paar männliche Models ankucken: Youtube. male fashion show paris 2015. Zunächst sah ich die Show von Versace. Die „Jungs“ die hier auftraten, waren muskulös und hatten eine Statur, will sagen, Breite der Schultern, etc. Im Anschluss sah ich die Show von Alexander McQueen. In jeder Hinsicht ein Kontrast.
Die „Jungs“ waren unfassbar mager. Ich konnte mich nicht auf die Kleidung konzentrieren, weil sich in mir das Bedürfnis ausbreite diese „Jungs“ zwangs zu ernähren. Ich empfand sie in keinster weise als männlich. Meine innere Emanze schrie wieder laut auf „Ach, aber wenn die mageren Mädels da rumrennen, dann findest du die doch auch total weiblich!“.

Das darf nicht wahr sein.

Wie kann es sein das die Bilder in meinem Kopf derart vermurkst sind, dass ich eine magere Frau als weiblich empfinde und einen mageren Mann als unmännlich? Ich meine, streng genommen haben sich deren Figuren kaum unterschieden. Wo ich also bisher jemand war der sagte: „Ja, ich kucke Topmodel, ich finde es unterhaltsam. “ und: „Ich weiß auch das es Mädchen gibt die wegen sowas Essstörungen entwickeln, aber das interessiert mich nur bedingt, denn GNTM ist da nur eine Ursache von vielen.“, sehe ich das Ganze jetzt doch etwas anders.

Ich werde die Bilder in meinem Kopf wieder gerade rücken.

Warum sollte ich mich länger Einflüssen aussetzen, die meine Denkweise derart manipuliert haben? Klar ist auch hier Topmodel nur eine von vielen Ursachen, aber eine der ich ohne weiteres aus dem Weg gehen kann.

27 Gedanken zu „Warum ich kein GNTM mehr kucke“

  1. Hallo und danke für die gelungene Illustration deiner Gedanken. So ähnlich lief das bei mir vor einigen Jahren auch ab, mit ähnlichen Stilblüten der Unterhaltungs- und Werbebranche und gleicher Thematik.
    Vielleicht werden Momente kommen, an denen du dir wünscht wieder zu den glücklichen unwissenden zu gehören aber lass dich davon nicht beirren!
    Auch wenns das Leben nicht immer leichter macht ist es doch immer der bessere Weg als alles unhinterfragt zu fressen was dir als „normal“ untergeschoben wird.
    Guter Artikel!

  2. Die jungen Frauen tun mir leid, die glauben, durch Frau Klum und ihrer Jury ihr fehlendes Selbstbewusstsein bekommen zu können.
    Das Gegenteil ist der Fall. Frau Klum und Konsorten verstehen es
    meisterhaft, noch in der Entwicklung befindliche, unerwachsene
    Frauen körperlich und seelisch zu ruinieren. Frau Klum richtet in
    ihrer Dummheit viel Unheil an und müsste aus dem Verkehr (vom Bildschirm) gezogen werden.
    Ich verstehe die betroffenen Eltern nicht. Sie müssten Sturm
    laufen gegen die psychische Zerstörung ihrer Töchter.
    Heide Hauck

  3. Hallo
    ich schliesse mich dir an und gucke auch kein GNTM mehr. Allerdings schon seit längerer zeit. Ich finde es total ungerecht das alle die da mit machen wollen total untergewichtig sein müssen. Es wäre zwar eine gute Idee GNTM mit „jungs“ aber viel zu wenige würden sich das angucken. Weil sich viel mehr Bikkini Mädchen als „jungs“ anschauen würden.

  4. Gelungener Bericht! Ich habe die erste GNTM Staffel gesehen, als ich gerade einmal 9 Jahre alt war und ich kann mit Sicherheit sagen, dass das mein Körperbild und Frauenbild stark beeinflusst hat. Im negativem Sinne natürlich. Ich sehe so etwas schon lange nicht mehr, da ich es für ein Verbrechen halte, wie jungen Mädchen beigebracht wird, dass es das wichtigste der Welt ist schön und sexy zu sein.“ Das ist das Einzige, was man von euch will und was begehrenswert ist. Was Mädchen für Fähigkeiten und Talente haben (abgesehen vom Lächeln und Laufen) ist egal.“ Dieses Bild wird wöchentlich jeden Donnerstag vermittelt und geht in tausende junge Köpfe. So stehen dann also die ganzen 12-Jährigen abends vorm Spiegel und finden sich nicht schön genug. Herzlichen Glückwunsch! Dein Beispiel wie GNTM mit „Jungs“ aussehen würde, verdeutlicht wunderbar, wie absurd und ekelhaft diese ganze Show ist. Ich wünschte, es würden mehr Menschen einmal diesen Gedankengang haben. Dann würden viele erkennen, wie schräg GNTM ist und wie erschreckend es ist, dass sie das bei Frauen schon so gewöhnt sind, dass es zur absoluten Normalität gehört. In diesem Sinne:
    #keinFotofürHeidi

    Rosa K.

  5. Respekt! Du hast so ziemlich genau alle Punkte und Nerven getroffen, die man hätte finden können. Schön beschrieben, nachvollziehbar, und auch ich denke jetzt (nochmal) anders über solche Shows. Wobei ich jemand bin, der sich dem manipulativen Fernsehen, allen voran den Privatsendern, entzieht, indem er einfach kein TV mehr schaut — wobei ich durchaus dafür bezahle in Form von Kabelanschluß im Mietvertrag und GEZ-„Gebühren“ („Zwangsabgabe fürs Reichspropagandaministerium“ wäre treffender).

    Ich hoffe, daß es noch mehr Leute wie Dich gibt, die aus diesem Wahn ausbrechen und Schlußstriche ziehen, und, was noch viel wichtiger ist, die Manipulation dahinter erkennen. GNTM ist da ein guter Anfang, denn ich als Mann wünsche mir eine selbstbewußte Frau, die nicht 3x täglich vorgeflüstert kriegen will, wie hübsch sie doch sei, um ihr — duch solche Shows zwangsruiniertes — Selbstwertgefühl jeden Tag aufs Neue mit viel Kraftaufwand wenigstens ein bißchen zu heben.

    Ach, und Minderjährige, besser noch ebenfalls Heranwachsende (bis 21 Jahre), gehören weder ins Fernsehen und noch weniger in die Werbung. Junge Leute, die in ihrer Persönlichkeitsfindung stecken, derart fehlzuleiten, finde ich abscheulich. Wer sowas macht, gehört in den Knast — also auch die Frau Klum!

    Servus!

  6. Jasmin! Ganz großer Artikel. Ich habe ob deines Sprachwitzes sehr gelacht und mich gefreut, dass du mit Dir selbst ( und letztlich stehst Du hier für uns alle) so analytisch bist. Ich hoffe, viele lesen deinen Artikel!
    Lieben Gruss, Carola

  7. Hoffentlich verbreiten sich deine Gedanken durch diesen tollen Artikel weiter und kommen in den Köpfen der Allgemeinheit an.
    Ich war noch nie ein Fan von GNTM, und freue mich sehr, dass es inzwischen endlich ein wenig skeptischer beurteilt wird.
    Unsere Gesellschaft meint oft, die Gleichberechtigung bei den Geschlechtern erreicht zu haben, aber genau das, was du beschreibst, ist ein Beispiel dafür, dass wir noch viel tun müssen. Leider werde ich manchmal, wenn ich gegen oder für irgendetwas in die Richtung argumentiere, abgewürgt: „Du wieder mit deinen Emanzen-Themen…, bleib doch mal locker, das hat doch nix mit Sexismus zu tun…“ ich hoffe sehr, dass Erfahrungen und Texte wie dieser Artikel viele Leute zu einem Umdenken anregen, und es der Gesellschaft einen Anstoß gibt. Danke dafür!!

    1. Hallo Carmen,
      vielen Dank erst mal! Auch ich hoffe natürlich, dass ich mit dem Artikel Leute zum Nachdenken anregen kann. Das Problem ist nur: Wie erreichen wir die Leute, bei denen solche Denkanstöße auch wirklich etwas verändern würden? Vielen der Kommentare hier entnehme ich, dass die Leute die sie geschrieben haben bereits sehr reflektiert mit dem Thema umgehen und sich bereits ihre Gedanken gemacht haben. Wie erreichen wir also die Leute, die das noch nicht gemacht haben?
      Irgendwelche Vorschläge oder Ideen?

  8. Ich bin einer der Männer, die mit Frau (und ungeborener Tochter) GNTM schauen. Und nein, ich tue es nicht aus dem von dir beschriebenen sexuell motivierten Voyeurismus, behaupte ich. Ebensowenig wie meine Frau. Um sich an jungen (volljährigen) Mädchen aufzugeilen, gäbe es da leider viel bessere Quellen im Internet.

    Ganz im Gegenteil, meine Frau und ich unterhalten uns angeregt in bester „pink stinks“-Manier über die Aussagen, Challenges und Annahmen von Jury, Mädchen und Auftraggebern. Für mich ist es in diesem Fall dann auch der Second Screen, ich höre mehr zu als dass ich hinschaue, meine Frau macht mich nur regelmäßig auf die nächste völlig unterernährte Kandidatin aufmerksam, die eigentlich mal mehr als drei Wattebäusche zum Frühstück bekommen sollte.

    Das kommunizierte Frauenbild stinkt mir unterdessen, besonders in Form von Kinderbildern und der Story, wie sie gemobbt wurden und nun etwas aus sich gemacht haben….

    Warum man das nicht mit Jungs oder jungen Männern macht, kann man unterdessen auch nicht nur in die Körperbeschau-Ecke stellen: Erst gestern schauten wir ‚Ellens Furniture Design Challenge‘. Während bei einer der beiden weiblichen Teilnehmer gleich wieder die Wogen emotional hoch gingen, waren die Männer untereinander produktiv und halfen einander. Kein „Drama Baby“, keine Cliquenbildung.

    Selbes sieht man bei einer anderen Heidi-Show: Project Runway. Unter den femininen Teilnehmern, seien es Frauen oder homosexuelle Männer, gibt es harten Zickenkrieg, während heterosexuelle Männer sich da eher produktiv am Rand halten. Und das ist in Heidis Sinne leider kein ‚gutes‘ Fernsehen: Kein Drama, keine Quote…

  9. Spannend und nachvollziehbar sind deine Gedankengänge. Es ist herabwürdigend was da jungen Frauen angetan wird. Jegliche persönliche Grenze wird übergangen, Frisuren und Image zwangsversändert, was meiner Meinung nach an Folter grenzt.
    Die Botschaft: Ihr seid nicht ok, so wie ihr seid, es sei denn ihr seid so wie ich euch haben will. Die einzige die sich dabei erfolgreich selbst inszeniert ist Heidi… die Kandidaten werden den Haien zum Fressen hin geworfen.

  10. GNTM – no go!
    Um was geht es eigentlich – bei den Shows, Modevorführungen o.dgl.? Um die Bekleidung – oder vielmehr um die Personen, welche sie vorführen?
    Wer GNTM sieht, neigt wohl zu Voyeurismus o.dgl. und die angehenden Models zu einer Art Exhibtionismus, weil sie wohl zeigen müssen, was für einen tollen Körper sie haben!
    VIEL WICHTIGER, wie ich finde, ist doch, eine innere Schönheit, einen guten Charakter und eine angenehme, soziale Persönlichkeit mit gewisser Ausstrahlung zu haben –
    als sich ALLEIN über sein äußeres, natürliches Erscheinungsbild zu definieren bzw. definieren zu lassen. Reduktion auf das Äußere ist ziemlich plump wie auch einfältig und ist im Grunde ein Armutszeugnis für die Macher von GNTM – und für manche eitlen Modeschöpfer …
    Wie man von Natur aus geschaffen ist,
    das ist eben gefragt, alles andere ist gekünstelt!
    Vielfalt von daher –
    und KEINE Barbiepüppchen in allerlei Art …

  11. Toller Beitrag! Auffällig finde ich deine Äußerung, über dein Bild von Männlichkeit und Weiblichkeit. Eigentlich ist es total traurig, dass man überhaupt in diesen Kategorien denken muss. Das hat uns ja Konchita Wurst so schön gezeigt, dass es eben auch ganz ohne Kategorien gehen kann. Dass die Diskussion über die Geschlechtsspezifik von dem Wort „Model“ überhaupt gezeigt wurde fand ich in dem Moment total spannend. Heidi ganz euphorisch „Wir suchen Germanys next top MODEL“ Joop: Ja, richtig! Model, da steckt nicht drin, dass es ein Mädchen sein muss.“ Hat Heidi schon ein bisschen dumm aussehen lassen meiner Meinung nach. Nichts desto trotz, das Bild von „Schönheit“ wie es in der Sendung definiert wird ist einfach traurig. Auf der einen Seite sagen die andauernd man muss nicht schön sein zum modeln, trotzdem verwenden die das Wort andauern. Zum Haare raufen ich weiß gar nicht, wo man da aufhören soll mit dem kritisieren… (Trotzdem gucke ich es mit meinen Mädels gerne. Wir sind allerdings auch schon groß und wissen zu reflektieren)

  12. Liebe Jasmin,

    danke für Deinen ehrlichen und reflektierten Artikel. Der gibt mir die Hoffnung, dass die größte Verirrung ihre eigene Überwindung und Heilung in sich trägt – weil die Menschen irgendwann aufwachen und den Irrweg an seinem eigenen Aberwitz erkennen.
    Abgesehen von dem Unheil, den Auswüchse wie GNTM über die beteiligten Mädchen bringen, die für den Rest ihres Lebens gebrandmarkt und geschädigt sind, sowie der Massengehirnwäsche an jungen Menschen (weiblich und männlich(!) – aus dem geprägten Frauenbild ergibt sich bei Jungs im „vorreflektiven“ Alter zunehmend eine Machohaltung, die – wer weiß – ebenfalls bis an den Rest ihres Lebens erhalten bleibt?), bleibt drittens noch eine weitere Ebene der Manipulation zu entdecken, die Du auch schon wunderbar beschrieben hast: Die drei „Farbschattierungen“, die Du erkannt hast, sind kein Zufall, sondern bewusst inszeniert. Ob Heidi davon wusste, sei mal dahingestellt, vielleicht sollte ihre Überraschung auch echt wirken.
    Was hier ganz großflächig im Hintergrund läuft, ist die Auslöschung der Geschlechterkräfte. Unter dem Vorwand der löblichen Gleichberechtigung aller Menschen (es ist natürlich sehr wünschenswert, dass sich niemand mehr ob seiner sexuellen Ausprägung verstecken muss), wird das Mann-/Frau-Sein zunehmend negiert und was gesellschaftlich gesehen eher die Ausnahme darstellt (Menschen mit gleichgerichtetem sexuellen Interesse oder Menschen „im falschen Körper“) wird zum Non-Plus-Ultra und das „Normale“ zum Fragwürdigen erklärt. Im ersten Moment freuen sich alle über die „Befreiung“ der Menschen mit „ungewöhnlicher“ sexueller Ausprägung, aber wir werden uns noch wundern, was mit dem Rest passieren wird. Alles „Normale“ wird zunehmend in sämtlichen Medien und im Schulunterricht hinterfragt werden, bis niemand mehr weiß, wo vorne und hinten ist. Damit soll der Mensch der Kraft beraubt werden, die seinem Geschlecht innewohnt. Es gibt nun einmal männliche und weibliche Qualitäten. Mann und Frau haben jeweils beides in sich und können nur wirklich in ihrer Kraft ruhen, wenn sie das jeweils Männliche und Weibliche in sich zum Frieden geführt und vereint haben (das gilt auch für alle Menschen mit „ungewöhnlichen“ Ausprägungen). Das wird aber verhindert, wenn wir uns nicht mehr als Mann und Frau fühlen und erfahren dürfen, weil wir dann schon bald als „verklemmt“, „nicht offen“, „rückständig“, „langweilig“ oder gar „fundamental religiös“ gelten werden. Einfach nur „normal“ – also heterosexuell – zu sein, wird schon als Beleidigung für alles „Unnormale“ gelten. Alleine die Bezeichnung „normal“ wird schon verwerflich sein (ich weiß leider kein besseres Wort…vielleicht „Üblich“ und „Unüblich“?) Es bleibt sprachlich eine Gegenüberstellung, die verurteilt werden wird. Sich in seinem Geschlecht gesund zu fühlen, wird leider bald nur noch den sexuellen Minderheiten zugestanden, bei der heterosexuellen (Noch-)Mehrheit wird es verpöhnt sein.

    Gleichzeitig wird die „Sexualisierung“ der Gesellschaft auf die Spitze getrieben. Es gibt nichts Persönliches, Intimes mehr, nichts reizvolles Geheimes, nichts „Heiliges“ mehr, sondern alles wird bis ins letzte Detail schon vor Kleinkindern ausgebreitet und plattgewalzt. Dies ist die Fortsetzung der allgegenwärtigen sexuellen Bilderflut, aus der es kein Entrinnen gibt.
    Dazu tragen auch die „Comicmodels“ auf ausnahmslos jedem Produkt „für Mädchen“ bei, welche die Sehgewohnheiten und das Körperbewusstsein/Selbstbild der künftigen Generation manipulieren. Die gewünschte Unzufriedenheit und innere Zerrissenheit der Mädchen und Frauen ist nebenbei nämlich die Bedingung für a) ihre zukünftige Konsumentenhaltung, nämlich ihre Abhängigkeit von „Schönmachern“, die man kaufen kann, und b) ihre noch leichtere Manipulierbarkeit aufgrund von gestörtem Selbstbewusstsein.

    Es war übrigens auch kein Zufall, dass Conchita Wurst (was soviel heißt wie Vagina Penis) den Song Contest gewonnen hat und sogar als Ehrengast ins EU-Parlament eingeladen wurde. (Nichts gegen diesen Menschen, der auf seine Weise einzigartig und schön ist.) Es war nur der nächste Schritt, diese Thematik nun noch großflächiger in den Medien zu implementieren.
    Gleichzeitig wird es in der Schule kein einziges Schulfach mehr geben, in dem die verschiedenen sexuellen Ausprägungen des Menschen nebst ausführlicher Besprechung von diversen sexuellen Praktiken NICHT thematisiert werden wird. Nur ein Schelm wird an Gleichschaltung denken…

    Gut daran ist, dass man vermutlich tatsächlich toleranter gegenüber den betreffenden Menschen werden wird. Das Schlechte daran ist, dass Kinder mit diesem Thema über alle Maßen überfrachtet werden zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch gar nicht die Reife dafür haben. Alle Schamgrenzen werden übergangen bis hin zum kollektiven Ausziehen und schulisch verordneten gegenseitigen Untersuchen. Durch diese Zwangsmaßnahmen (die nichts mit kleinen „Doktorspielchen“ zu tun haben) wird ihre Persönlichkeitsentwicklung nachhaltigen Schaden nehmen. Eine unbelastete Mann-Frau-Beziehung wird dadurch immer schwieriger. Und das ist auch der Sinn der ganzen Sache. Denn gesunde Mann-Frau-Beziehung bedeutet Familie bedeutet Kinder bedeutet Überbevölkerung. Ziel ist die Zersetzung der gesellschaftlichen Werte und der Gesellschaft selbst.

    Ob der gewählte Weg der psychischen Zerstörung von Millionen von Menschen der richtige ist, um das Bevölkerungsproblem zu lösen, sei mal zur Überlegung dahingestellt.

    Falls Ihr das jetzt alles für hahnebüchene Übertreibung haltet, werdet Ihr wahrscheinlich bald noch an meine Worte denken. Leider.
    Aber Bewusstwerdung ist der erste Schritt zur Besserung…

    Alles Gute an alle
    Melli

    1. Liebe Melanie,

      danke für deinen ausführlichen Beitrag. Er hat mich eine Weile beschäftigt und daher möchte ich dir gerne auch ausführlich antworten.

      -> Ich finde es nicht notwenig sexuelle Orientierung in Kategorien wie „normal/unnormal“ oder „gewöhnlich/ungewöhnlich“ zu stecken, denn ich sehe darin keinen Nutzen.

      -> Dein Kommentar zeichnet ein Bild von dir und ich möchte dich gerne wissen lassen wie es aussieht. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass du Angst hast. Angst davor, dass du irgendwann einer Minderheit angehörst. Wenn man sich anhört was die meisten Minderheiten möchten, dann stellt man fest, dass sie eher selten der neue Standard sein wollen. Im Endeffekt wollen die meisten, genau wie du, nur ihr Leben so leben wie sie selbst es wollen und sich nicht dafür rechtfertigen oder gar Nachteile fürchten müssen. Um aber zu diesem Punkt zu gelangen, müssen sie sich ein Gehör verschaffen und Aufklärung betreiben.

      Das „Non-Plus-Ultra“ von dem du sprichst, sehe ich bsp. als solche Aufklärung oder „Sichtbarmachung“. Es gibt noch zu viele Menschen die nicht reflektiert mit Themen wie geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung umgehen. Im Idealfall ist diese Aufklärung irgendwann nicht mehr nötig.

      Letztendlich verhält es sich wie bei einem Pendel:
      Am Anfang schlägt es in eine Richtung stark aus. Dann schlägt es in die Gegenrichtung fast genauso stark aus. Nach einer Weile hat es sich eingependelt und ist in einem Zustand der Ausgeglichenheit. Vielleicht ist es das was gerade in unserer Gesellschaft passiert?
      Noch vor wenigen Jahrzenten waren geschlechtliche Identitäten stark von der Gesellschaft vorgeben und es gab nur ein schwarz-weisses Bild. Heute eröffnen sich langsam Möglichkeiten, dass mensch sein Leben dahingehend freier und selbstbestimmter gestalten kann.
      Vielleicht wird diese Entwicklung auch wieder zurück gehen, weil mehr Leute (wie du?) Angst vor dem Neuen haben. Aber ich denke der Zustand, indem das Pendel (also die Gesellschaft) im Gleichgewicht ist, ist ein Zustand in dem jeder frei entscheiden kann und mensch nicht mehr darüber diskutieren muss. Das heisst dann auch das sich niemand rechtfertigen müsste. Weder „die Anderen“ noch du.

      -> Ich denke nicht, dass der Sinn von Aufklärungsunterricht die Zersetzung der Gesellschaft ist. Auch habe ich in meinem persönlichen Umfeld und meinem eigenen Lebensweg nicht die Erfahrung gemacht das Kinder durch Aufklärung Schäden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung nehmen.

      Obwohl ich also unterm Strich deine Auffassungen und Prognosen nicht teile, danke ich dir für deinen Beitrag.

      Es ist wichtig kontorvers diskutieren zu können und dies auch zu tun. Denn die Geschichte hat wiederholt und eindrucksvoll gezeigt, dass wir ohne Diskussion, Reflexion und Differentiation nicht weiter kommen.

      Jasmin

  13. @Jasmin:

    danke für diesen Beitrag!

    @Melanie:

    Das wird aber verhindert, wenn wir uns nicht mehr als Mann und Frau fühlen und erfahren dürfen, weil wir dann schon bald als „verklemmt“, „nicht offen“, „rückständig“, „langweilig“ oder gar „fundamental religiös“ gelten werden.“
    Ich hoffe Sie sehen das nicht als Ergebnis von Aufklärung in der Schule oder im allgemeinen Sinn. Aufklärung, ist, war und wird immer etwas sein das die Menschen vorwärts bringt. Menschen die diese Aufklärung als schädlich ansehen haben meistens vor abstrakten Horrorszenarien Angst.
    Die offensichtlichsten Auswüchse dieser Angst waren früher die Scheiterhaufen und heute z.B. die Selbstmordattentäter (dies gilt natürlich nicht nur für Religiöse Gruppen, dies sollte lediglich ein Beispiel sein)

    Gleichzeitig wird die „Sexualisierung“ der Gesellschaft auf die Spitze getrieben. Es gibt nichts Persönliches, Intimes mehr, nichts reizvolles Geheimes, nichts „Heiliges“ mehr, sondern alles wird bis ins letzte Detail schon vor Kleinkindern ausgebreitet und plattgewalzt. Dies ist die Fortsetzung der allgegenwärtigen sexuellen Bilderflut, aus der es kein Entrinnen gibt.
    Gerade hier wäre Aufklärung sehr wichtig, damit die Kinder und Jugendlichen ein reales Bild vermittelt bekommen und nicht das als „normal“ ansehen, was in den Videos zu sehen ist die auf Smartphones auf dem Schulhof, im Verein, bei Freunden etc. kursieren.

    Dazu tragen auch die „Comicmodels“ auf ausnahmslos jedem Produkt „für Mädchen“ bei, welche die Sehgewohnheiten und das Körperbewusstsein/Selbstbild der künftigen Generation manipulieren. Die gewünschte Unzufriedenheit und innere Zerrissenheit der Mädchen und Frauen ist nebenbei nämlich die Bedingung für a) ihre zukünftige Konsumentenhaltung, nämlich ihre Abhängigkeit von „Schönmachern“, die man kaufen kann, und b) ihre noch leichtere Manipulierbarkeit aufgrund von gestörtem Selbstbewusstsein.
    Das ist Werbung und Werbung ist von Natur aus manipulativ oder versucht es zu mindest zu sein. Sei es durch überschwängliche Versprechen, suggerieren der Notwendigkeit des Produktes und der eigenen Unzulänglichkeit ohne eben Dieses.
    Eher wieder ein Punkt der Aufklärung unterstützt und den betroffenen so hoffentlich das nötige Selbstbewusstsein gibt um die falschen Genderideale und Rollenbilder zu erkennen.

    Der Rest ihres Beitrags veranschaulicht sehr gut Ihre Angst.
    Die Annahmen die Hetero-Beziehungen sind dem Untergang geweiht, Kinderlosigkeit, moralischer Verfall etc… sind haltlos.
    Als würden alle Heteros auf einmal ihre Sexuelle Orientierung in Frage stellen. Schwule, Lesben, Trans etc… stellen ihre doch auch nicht in Frage. Oder ist es die eigene Unsicherheit?

  14. Du hast offensichtlich kein österreichisches Fernsehen. Bei uns gabs schon „ANTM – Boys & Girls“. Hab nur die Werbe-Vorschau davon mitgekriegt aber der Zickenkrieg bei den „Boys“ wurde anscheinend über die eifersüchtigen, daheimgebliebenen Freundinnen medial zelebriert. Die dann ihren mitmachenden Freund angerufen und beschimpft haben weil er bei einem Shoot ein weibliches Model geküßt hat (ob auf Anweisung des Fotografen oder aus eigener Entscheidung in der Pause konnte ich anhand der Vorschau nicht so ganz erkennen) und daß er sofort abbrechen und heimkommen müsse und zeter, zeter, zeter.
    Die „Boys“ selbst waren von der Figur so Calvin-Klein-Unterhosen-Model artig und sahen eher trainiert und nicht nach 15jährigem Hühnerbrüstchen aus was ich sehen konnte (wie gesagt, nur ein paar Vorschau-Werbungen denen ich beim Surfen nicht entkommen konnte), eher nach Anfang/Mitte 20. Also ein Alter wo es bei den „Mädels“ ja immer schon heißt bald ist Karriereende.

  15. Liebe Jasmin,

    danke, dass Du meinen Beitrag veröffentlicht hast, obwohl Du viele Punkte darin nicht unterschreiben kannst und dass Du so ausführlich darauf eingegangen bist. Ohne Dialog keine Verständigung.
    Ich gebe Dir Recht, dass es schöner wäre, wenn man überhaupt keine – weder verbale noch gefühlte Unterscheidung – zwischen den Menschen machen müsste/würde. Allerdings gibt es nun mal verschiedene Gruppen und wenn man darüber sprechen will, muss man sie auch irgendwie benennen. Das ist von meiner Seite völlig wertfrei, aber es ist wirklich schwierig, sich so auszudrücken, dass es auch wertfrei rüberkommt.
    Und wenn die Menschen von sich aus zu einem Gleichgewicht finden – mit dem Pendel geb ich Dir auch völlig recht – dann ist das eine tolle Sache. Ich persönlich habe glaube ich keine Angst davor, was da Neues kommt, wenn es denn eben aus der freien Entfaltung des Menschen und der gegenseitigen Toleranz kommt. Das kann dann auch was ganz komplett Neues sein, das macht die Welt ja gerade spannend und bunt!
    Ich habe nur was dagegen, wenn bewusst manipulierende Kräfte im Spiel sind, welche die Menschen in Unfrieden und Unfreiheit treiben wollen. Und solange die Menschen das nicht bemerken, sind sie damit leider auch relativ erfolgreich. Dann wird das Gleichgewicht gezielt verschoben – und zwar weder zum Nutzen von Mehrheiten noch zum Nutzen von Minderheiten (zumindest keine, welche in der Öffentlichkeit bekannt wären). Wenn letztlich alle Gruppen gegeneinander ausgespielt sind (so wie es der Plan ist), dann ist es ganz egal, zu welcher man gehört hat und ob man überhaupt in einer drinne war.
    Ich habe also nicht Angst vor dem Neuen oder dem Andersartigen, aber ich habe tatsächlich Angst davor, dass wir alle ziemlich an der Nase herumgeführt werden. Ich glaube – auch wenn sich das vielleicht nicht so anhört – grundsätzlich an das Gute im Menschen. Aber ich weiß auch, dass es Menschen gibt – mächtige Menschen – die ganz gezielt ziemlich ungute Ziele verfolgen. Damit nicht zu rechnen, wäre grundsätzlich recht naiv. Und zur Zeit mehren sich einfach die Zeichen, dass derartige Menschen schon einen ganz massiven Einfluss auf unsere Gesellschaft ausüben und dass die wenigsten das bemerken.
    Wenn wir wirklich eine Gesellschaft bekommen, in der sich niemand mehr rechtfertigen muss und jeder nach seiner Fasson selig werden kann, fände ich das sehr begrüßenswert. Aber wenn wir eine bekommen, in der niemand mehr sagt, was er denkt, weil er sich nicht traut, fände ich das sehr traurig.
    Und deshalb hoffe ich, dass es immer mehr Menschen gibt, die diskutieren und sich Gedanken machen – und auch mal anecken – und sich gegenseitig in Toleranz und Verständnis üben.
    Danke, dass das mit Dir möglich ist.

    Was die Aufklärung betrifft, rede ich übrigens von der Zukunft, die sich aber schon recht klar anbahnt. Es gibt eindeutig Bestrebungen in den aktuellen/kommenden Lehrplänen, die Heterosexualität als „Phase“ in der Entwicklung oder gar als Pathologie bezeichnen. Eltern, welche die Heterosexualität ihrer Kinder NICHT hinterfragen und diese auf Alternativen aufmerksam machen, werden als verantwortungslos gebrandmarkt werden, weil sie so schlimme Dinge wie Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften fördern würden.
    Gegen Aufklärung habe ich nichts einzuwenden, wenn sie dazu beiträgt, den Menschen in seiner Gesundheit, Klarheit, Selbstbestimmtheit, Lebenstauglichkeit, Freiheit und Reife zu unterstützen und sein Blickfeld zu erweitern.
    Wenn Aufklärung aber begrenzt und zerstört, dann mag ich sie nicht und habe – wenn mir Gefängnisstrafe dafür droht, wenn ich meine Kinder davor bewahren möchte – ja, auch Angst davor.

    Liebe Grüße
    Melli

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